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18. Juni 2005 - Burgruine Reichenfels HCV spielt Kresse ! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| - Retter, Rächer & paar Biere - | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir freuen uns, dass unser Sommerfest so zahlreichen Zuspruch gefunden hat, über 1100 Menschen waren gekommen, um sich unser Kressespiel anzusehen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zum Vergrößern auf die Bilder klicken ! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Vorprogramm eröffnete eine Schauspielgruppe des Greizer Theaterherbstes G.Reiz. Dann hatte der HCV vor dem mittelalterlichen Hintergrund des Kressespiels zu Sängerwettstreit mit alten deutschen Volksweisen eingeladen. An diesem beteiligten sich neben den jüngsten und ältesten das Verein auch der Männer- und der Frauenchor der Luther-Liedertafel Hohenleuben und auch einer unserer Gastvereine, der Teichwolframsdorfer Carnevalsclub. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Zum Schluß des Anfangs erklangen noch drei lustige Gesellenlieder und unsere Bergaer Faschingsgäste tanzten lieber als zu singen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Doch dann kam endlich er, der legendäre, sagenumwobene Volksheld unserer Region Georg Kresse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| HCV spielt Kresse - eine kleine Bildgeschichte. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Georg, seine Freundin Anna und sein Neffe Veit überlegen, wie sie zu diesen kargen Kriegszeiten trotzdem Georgs morgigen Geburtstag feiern können. | Der Sekretär des Junkers Müffling hört dies im Vorübergehen zufällig und will deshalb den Zehnt vorzeitig eintreiben | Auch Annas Mutter Marta und ihre Freundin Adele hören davon und sinnieren darüber, wie man bei weniger als 10 Zähnen überhaupt noch den 10ten Teil abgeben können soll. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Georg will sich das mit dem vorzeitgen Zehnt nicht gefallen lassen und als der Müffling mit seinem Sekretär kommt, um den Zehnt zu holen . . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| tunkt Georg voll Übermut den Sekretär in die Schüssel mit dem Kuchenteig und der Junker bekommt ein Ei ins Gesicht. | Daraufhin zieht der Sekretär mit dem Wachsoldat Müfflings ins Dorf, um Georg gefangen zu nehmen. Der hat sich aber schon in der Höhle versteckt und das verrät auch niemand. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Abermals geht der der Sekretär mit dem Wachsoldat mit einer neuen List ins Dorf. | Der Junker will Anna aufs Schloß holen lassen, um sein Recht der ersten Nacht einzufordern | Angst und Ratlosigkeit in der Hütte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Sekretär und Wachsoldat warten davor. | Der Müffling freut sich schon auf Anna. | Doch Veit hat einen Plan: Er will als Anna verkleidet zum Müffling gehen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Albrecht hat, während Veit sich hergerichtet hat, den Sekretär und den Wachsoldat mit Brantwein abgefüllt, damit die von der Verkleidung nichts merken. Auf dem Weg zum Schloß muß der Soldat pinkeln, da kommt Georg dazu. Der Sekretär ist längst eingeschlafen und den Soldat legt Georg schlafen, um in dessen Uniform mit ins Schloß zu gehen. Den schlaf- und betrunkenen Sekretär nehmen sie auch mit. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Veit weis den Müffling zu nehmen. Mit Zuckerbrot und Peitsche stellt er den Junker zufrieden ohne sich auch nur ausziehen zu müssen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Derweil versucht der vor der Tür lunsende besoffene Sekretär den Soldat (also Georg) zu überreden sich mit ihm die Zeit zu vertreiben. Georg erschreckt den Sekretär als Kresse. Durch den Tumult vor der Tür fühlt sich der Junker gestört und schickt alle fort. Georg hat es jedoch nicht versäumt, des Junkers Speisekammer leerzuräumen. | In der Hütte schwelgen Anna und Albrecht in alten Erinnerungen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Doch auch Georg hat eine Vergangenheit. Anna erfährt es von zwei Nonnen, die am nächsten Morgen zur Geburtstagsgratulation vorbeikommen und ihm ein ganz spezielles Loblied vortragen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Marta und Adele sind auch zum gratulieren gekommen, um auch ja ein Stück vom Geburtstagkuchen abzubekommen. Daran beißt sich Marta jedoch ihren vorletzten Zahn aus. Doch anstatt ihn wieder einzusetzten, entfernt der Bader auch noch ihren letzten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Da kommen schwedische Soldaten anmarschiert. Die Bauern wollten sie im Wald überraschen, werden aber besiegt und gefangen genommen, nur Veit kann entwischen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Anna schickt Veit zum Müffling, um um Hilfe zu bitten. Der versucht einen Brief an den Fürsten zu diktieren, kann aber sonst auch nicht weiterhelfen. Auf dem Rückweg ins Dorf wird auch Veit von den Schweden gefangen, kann aber die Schweden überreden statt ins Dorf zum Schloß zu ziehen, um sich Proviant zu holen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Die Schweden beschießen das Schloß mit ihrer Kanone und nehmen auch den Junker gefangen, als sie dort nur eine leere Speisekammer vorfinden. | Der Müffling ist an Georg gefesselt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Die Rettung sind die Frauen. Sie wickeln die Schweden mit ihren Tanz um den Finger, locken sie in die Kressehöhle und schlagen sie dort zusammen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nun kann doch noh Geburtstag gefeiert werden. Und da kommen auch noch ganz besondere Gäste: Wilhelm Tell, der sein Kunstück mit dem Apfel gleich mal am Müffling demonstrieren soll. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Karl Stülpner aus dem Erzgebirge, der sich besonders über die Langlebigkeit des Holzmichels freute. (recht im Vordergrund sieht man die 3 kleinen Randfichten) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Und zu guter Letzt kam noch, wer hätte das je für möglich gehalten, Don Quichotte auf seinem Pferd den weiten Weg von Spanien herauf, nur um unseren Georg zu gratulieren. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Müffling und sein Sekretär wurden dazu verdonnert, den Partyservice für die Geburtstagsfete zu übernehmen. Und so konnten alle fröhlich miteinander anstoßen und feiern | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ende | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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![]() | Unserem Mario, der Schöpfer unseres Kressespiels, danken wir mit Blumen und einer Kiste Weißbier, weil wir wissen, dass er das so gerne trinkt. |
![]() | Und auch Bürgermeister Köhler ist gekommen um sich bei uns zu bedanken. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Mit einem schönen Schlußlied mit kleinem Feuerwerk wurde das Programm abgeschlossen. Den Rest des Abend konnten unsere Gäste zur Musik von Memory aus Elsterberg tanzen und feiern. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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